Geschichte

Der Granitsteinbruch Dolni Pozhary in Prosetschnize (Dolní Požary u Prosenice) liegt in der Nähe von Prag, das ist einer der ältesten Steinbruchbetriebe, der bis heute in der Tschechischen Republik funktioniert. Die Granitgewinnung begann hier in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Grauer Granit, früher als „konopyschtskij“ Granit, später als „pozharskij“ Granit – mit Namen der Stadt Dolni Pozhary, die in der Nähe liegt, genannt, zählte man immer zu den bekanntesten Sorten unseres Granits. Sein charakteristisches Merkmal ist, dass er mit den großen Blöcken abgebrochen werden kann und gut der Polierung unterliegt. Die Granitbearbeitung wurde in den lokalen Abteilungen für Steinbearbeitung durchgeführt, eine bedeutende Rolle bei der Steinlieferung spielte nahe Einordnung der Eisenbahn.

Früher wurde Pozharskij Granit für Bau von vielen bekannten Gebäuden und Denkmälern innerhalb des Landes und im Ausland benutzt. Aus diesem Granit wurden einige Stationen der U-Bahn in Prag, zahlreiche Denkmäler, wie zum Beispiel, Postamente der Skulpturen von Heiligen Wazlaw und Jan Zhyzhka in Prag, das Denkmal von Frantischek Palazkij gebaut. Auch die Treppen des Landestheaters und der Stadtbibliothek, der Pflasterstein im Pragskij Grad und in seinem Hof, die Commerzbank Prag, die Säulen des Gemeindebaues in Prag, die Terrasse des Kulturpalastes, das Nationaldenkmal, das Gebäude des Landwirtschaftsministeriums wurden aus Granit gebaut. Als Beispiele im Ausland gelten: das Denkmal den tschechischen Legionären auf dem Friedhof Pere-Lachaise in Paris, die Gebäude der Ministerien in Wien, Budapest und in anderen Städten. Dieser Granit wurde auch oft beim Bau der Brücken, der Wasserleitungskommunikationen und der Eisenbahnkonstruktionen verwendet.

Früher existierten in Prosetschnize zwei Steinbruchbetriebe, sie befanden sich nördlich der Eisenbahnstation. Zuerst war ihr Eigentümer der Konopyschtskoe Landbesitz, nach dem ersten Weltkrieg übergingen sie ins Eigentum des Staates. Der Steinbruchbetrieb in Doube wurde in den 50-er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts aufgegeben und mit dem Wald verwildert. Die Granitgewinnung und Steinherstellung im Steinbruch, der zur Eisenbahn näher lag und früher als „na Wrschych“, was bedeutet „an der Spitze“ genannt wurde, dauerte in kleinen Volumen und dauert mit den Unterbrechungen bis jetzt.

Im Jahre 2015 wurde als Eigentümer dieses Steinbruchs die Firma Abakron, im Jahre 2016 erneuerte sie den Granitbetrieb und setzt ihre Arbeit in den klassischen Traditionen des Steinbruchs fort.

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